Einkomponentenfarben

Einkomponentenfarben sind von hoher Farbdichte und Langlebigkeit. Sie eignen sich für kräftig gewünschte Anstriche, farbechte Ausdrucke und Aufdrucke. Da die Produktdichte bei Einkomponentenfarben besonders hoch ist, sollten sie nie unter einer Zweikomponentenfarbe aufgebracht werden. Bei Einkomponentenfarben ist keine Überstreichbarkeit gegeben, welche für hohe Haltbarkeit der auf ihr aufgebrachten Zweitfarbe gewährleistet.

Als Einkomponentenfarben werden in erster Linie Gold und Silber, aber auch Neonfarben und Farben die bei Nacht oder im UV Licht leuchten, angeboten. Diese Farben stehen in der Regel für sich und präsentieren eine hohe Leuchtkraft, sowie durch ihre Dichte eine maximale Haltbarkeit auch bei hoher Beanspruchung. Einkomponentenfarben können auf unterschiedlicher Basis gefertigt und somit für den Indoor, aber aber auch für den Outdoor Einsatz genutzt werden. Wichtig hierbei ist, ob die Einkomponentenfarben auf Lösungsmittelbasis oder lösungsmittelfreien Basis hergestellt wurde. Im Textildruck finden Einkomponentenfarben sehr häufig Anwendung und sorgen für farbintensive, sehr dicht wirkende und kräftige Drucke. Dabei finden sie vorwiegend in den Farbspektren Einsatz, wo hohe Leuchtkraft oder ein auffallender Glanz erzielt werden sollen. Bei Gold und Silber ist ein Druck auf Textilien ausschließlich durch Einkomponentenfarben möglich. Würde die Farbe als Zweikomponentenfarbe hergestellt, würde sie nie die Farbechtheit und Farbtiefe erzielen wie als Einkomponentenfarben.

Der Glanz bleibt erhalten und wird auch bei hoher Beanspruchung, sowie bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen nicht schwächer. Einkomponentenfarben überzeugen durch ihre besonders hohen Produkteigenschaften, die sich von äußeren Einflüssen nicht beeinflussen oder vermindern lassen. In der Druckindustrie wird bei Textilien, aber auch in der Werbung, Kennzeichnung und Markierung sehr häufig auf die Leuchtkraft und Haltbarkeit von Einkomponentenfarben gesetzt.

`